Schmetterlingslarve wirft einen Schmetterlingsschatten, Katastrophensymbole, Lions Logo

Hilfsprojekte Kenia (Sook & Tamugh)

Projekt Trinkwasser, Hygiene & Bildung für Sook (Kenia)

Unser Förderprojekt in Afrika

Auszeichnungen

Unser Centennialprojekt hat 2019 auf dem Kongress der deutschen Lions in Kiel den Stiftungspreis der deutschen Lions gewonnen.
 

Matching Grant

Unser neuer Matching Grant zur Realisierung von 18 Trinkwasserbrunnen für 8.600 Menschen. Lesen Sie dazu den Spendenaufruf von Distriktgovernor Wolfgang Ernst.
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Info Material

  • Der aktuelle Projektflyer zum Matching Grant.
    Download Projektflyer ​​​​
  • Der Film von unserer letzten Reise nach Tamugh
    ​​​​​​​(48 spannende Minuten in Ostafrika, abseits aller Touristenpfade).
    Zum Projektfilm ​​​​​​​

 

Unterentwicklung -

​​​​​​​die Ursache für menschenunwürdige Zustände und Armutsmigration!

Bisher war unser Projekt auf Tamugh, die größte Gemeinde im Sook Gebiet fokussiert. Das Zielgebiet liegt im Westen Kenias im Grenzgebirge zu Uganda. Dort leben 13.000 Menschen, überwiegend in menschenunwürdiger Armut.  Das Dorf entstand vor 40 Jahren, als dem vormals nomadisierenden Stamm der komplette Viehbestand durch eine Seuche starb.

Die Menschen waren mittellos und erhielten von der Provinzverwaltung ein Stück Land, auf das wegen seiner Wasserarmut niemand Anspruch erhoben hatte. Es gibt nahezu kein verfügbares Oberflächenwasser.
Es gibt in Tamugh keine Elektrizität und im Umkreis von 50km keinen Arzt und keine bezahlten Tätigkeiten.
Tamugh liegt 40km von der nächsten Asphaltstraße entfernt. Die Menschen leben von dem, was sie ihrem kleinen Stück Land bei der Trockenheit an Nahrungsmitteln abringen können. Die Mehrzahl der Erwachsenen hat das Tal noch nie verlassen und die Asphaltstraße gesehen.

Die Mehrzahl der Familien wohnt in winzigen Lehmhütten, die mit Gras und Zweigen bedeckt sind.

 

Die Einwohner des Dorfes holen ihr ‘‘Trink‘‘-wasser aus selbst gegrabenen Bodenlöchern. Dort schöpfen sie eine schlammig-graue Brühe mit Plastiktassen in Kanister und tragen diese über weite Strecken nach Hause.
Diese feuchten Stellen werden auch von Tieren zur Wasseraufnahme aufgesucht. Durch ihre Hinterlassenschaften ist das Wasser oft mit Keimen belastet, weshalb die Menschen ständig an Infektionskrankheiten leiden – bis hin zu Typhus.

Die geringe Menge an transportierbarem Nass reicht weder für eine angemessene Körperhygiene, noch zur Bewässerung eines Gartens, um sich besser ernähren zu können.

Die Lebenserwartung liegt bei ca. 45 Jahren. Häufige Todesursachen sind Tuberkulose, Malaria, Typhus durch verschmutztes Wasser und unbehandelte Infektionen.

Auch Schulkinder laufen morgens vor dem Unterricht zu Schlammlöchern und schleppen das verschlammte Wasser in Kanistern zur Schule, wo es abgekocht wird.

 

Das haben wir bisher erreicht

Unser Hilfsprojekt startete vor 10 Jahren als private Initiative und hat sich in dieser Zeit durch zufließende Spenden erfolgreich entwickelt. Es stellt eine Symbiose aus Wasser, Hygiene, Ernährung, Gesundheit und Bildung dar.

Folgende Projektbausteine konnten wir mit der lokalen Bevölkerung realisieren:
 

  • 14 Tiefbrunnen (60 bis 80m) zur Versorgung von 6000 Menschen mit sauberem Wasser
  • 148 regendichte Lehmhäuser mit Regenwassernutzung und Garten für mittellose Familien
  • 2 kleine Staudämme zur Wasserrückhaltung für die 9 Monate lange Trockenzeit
  • Wasserverteil-Netz mit 4 Solarpumpen, 9 Wasserleitungen und 9 Vorratstanks
  • 33 Toilettenanlagen
  • Regenwassertanks für Dächer (Kirche, Schulen, Hütten) mit 1,3 Mio. Liter Auffangvolumen
  • Rauchfreie, holzsparende Kochöfen aus Lehmsteinen (Frauen-Gesundheit, Schutz der Vegetation)
  • Unterricht für alle bisher nicht eingeschulten Kinder (Überwindung von Analphabetentum)  

Unser lokaler Projektpartner Lion Martin Komongiro berichtet davon, dass die Armutsmigration durch unser Projekt fast vollständig zum Erliegen gekommen ist.

 

Projektmanagement

Das Projekt wird in Deutschland von LF Ulrich Rein (LC Rüsselsheim Cosmopolitan) geleitet und vor Ort in Kenia von LF Martin Komongiro, dem Vorsitzenden des Selbsthilfekomitees in Tamugh. Er ist Mitglied im LC Kitale (Kenia).

Wir reisen alle 2 Jahre nach Tamugh und leben 2 Wochen mit den Menschen. Verständnis und Austausch sind die beste Basis für ein erfolgreiches Projekt.
Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die von der Dorfbevölkerung unterstützt werden. Alle Maßnahmen sind an die Lebenssituation der Menschen und ihre begrenzten Möglichkeiten angepasst.
Das Partnerschaftsprojekt zeigt, wie mit relativ wenig Geld pro Kopf die Lebensbedingungen von Menschen in unterentwickelten Ländern nachhaltig verbessert werden können. Damit helfen wir Armutsmigration zu begrenzen.

 

Unser Ziel

Für alle 13.000 Menschen im Zielgebiet eine Wasserversorgung ohne Krankheitsrisiko aufzubauen, die auch eine menschenwürdige Körperhygiene und die Anlage von Gärten zulässt.
Dafür werden 18 weitere Tiefbrunnen benötigt (Investitionsbedarf 126.000 Euro).

Bau eines einfachen Lehmhauses mit Regenwassersammlung und Gemüsegarten für alle 210 Familien, die noch in winzigen, mit Gras gedeckten Hütten leben, ohne Wasser auf ihrem Grundstück (Investitionsbedarf 210.000 Euro).

 

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So können Sie unser Projekt unterstützen

Unser Spendenkonto bei der Rüsselsheimer Volksbank:

Förderverein des Lions Club Rüsselsheim Cosmopolitan e.V.
BIC:  GENODE51RUS
IBAN: DE36 5009 3000 0021 8916 06
Verwendungszweck: Tamugh Hilfsprojekt

Spenden für unser Projekt werden steuerlich anerkannt. Bei Überweisungen mit der Angabe von Name und Adresse erhalten die Spender eine steuerwirksame Bestätigung.

Ihre Spende wird ohne jegliche Abzüge zu 100% im Zielgebiet mit höchster Effizienz eingesetzt.

Kontakt:

Uta und Ulrich Rein, LC Rüsselsheim Cosmopolitan
Am Waldschwimmbad 6, 65428 Rüsselsheim
u-u-rein@web.de        Tel. 06142-563950