35 Jahre Jumelage Distrikte 111MS und 103CE: Begegnung im Raum Limburg /Lahn

1984 standen Helmut Kohl und Francois Mitterand Hand in Hand auf dem Friedhof von Verdun, um ein Zeichen für Völkerfreundschaft zu setzen. Vor genau 35 Jahren ist in diesem Geist die Jumelage zwischen dem deutschen Distrikt Mitte-Süd und dem französischen Distrikt 103 CE entstanden. Seither trifft man sich regelmäßig in Frankreich und Deutschland. Zahlreiche persönliche Bekanntschaften und auch Freundschaften sind entstanden.

2026 war die Region Limburg an der Lahn, die Heimat von Distrikt-Governor Dr. Holger Drescher, Ort der Begegnung. Im Rahmen des Ausflugsprogramms wurde Limburg und sein Dom bei einer Altstadtführung erkundet, das Schloss Oranienstein in Diez besucht, verbunden mit einer Lahnschifffahrt. Im Limburger Domhotel gab es einen Galaabend. Man war sich jedoch einig, dass der „Lions-Tourismus“ nicht im Vordergrund steht. Jumelage bedeutet mehr: gemeinsame Projekte, gemeinsames Verständnis füreinander entwickeln und interkultureller Gedankenaustausch - einen kleiner Beitrag für ein gemeinsames Handeln innerhalb der europäischen Wertegemeinschaft.

Die Jumelage dient auch dazu, sich gemeinsamer Projekte anzunehmen. Die Diabetesbekämpfung in Benin ist ein langjähriges Projekt, welches aktuell wegen politischer Instabilitäten ruht. Martin Gürth vom Lions Club Diez konnte sieben Schüler des dortigen Sophie-Hedwig Gymnasiums zu Vorträgen motivieren. Die französischen Freunde bescheinigten ihnen eine hohe Sprachkompetenz.

Die hohe Präsenz aus beiden Distrikten ist ein Beleg für die 35jährige Erfolgsstory. Der aktuelle französische Distrikt-Governor Didier Klein zeigt sich beeindruckt von der Organisation, die nachhaltig im Gedächtnis bleibe. Distrikt-Governor Drescher dankte besonders den Jumelage-Beauftragten Helmut Edelhoff und Charlotte Schneider für die Vorbereitung, in deren Rahmen auch Fördermittel beim deutsch-französischen Bürgerfonds bereitgestellt wurden.

KPR Michael Landgraf, 6.5.2026