Lions Begegnungsreise 2026 in Kappadokien

| Foto: Holger Drescher

Die Jumelage 2026 des Lions Distrikt 111MS mit dem Distrikt 118E (Istanbul und Thrakien) fand im 32. Jahr der Partnerschaft in Kappadokien statt. Begegnungsreisen im Sinne der Völkerverständigung gibt es seit 1994, wechselweise in der Türkei und in Deutschland, sodass ein inzwischen freundschaftlich verbundener Kreis besteht. Mehr als 60 Teilnehmer, über 30 aus Deutschland, sind ein Beleg dieser Erfolgsstory.

Die Jumelage vom 17. bis 20. April 2026 dient auch dazu, gemeinsame Projekte anzugehen. In diesem Jahr unterstützen die türkischen-deutschen Lions-Freunde Grundschulen, es wurden Schulmaterial, Rucksäcke, Trinkflaschen, Computer und Drucker gespendet. Die Partner konnten sich in der Abdülhamit Han Ilkokulu Grundschule in Nevsehir persönlich davon überzeugen, dass die Hilfe besonders bei bedürftigen Familien ankommt.

Der gesellschaftliche Teil der Begegnung war durch ein Ausflugsprogramm geprägt, bei dem bizarre Felsformationen, die Feenkamine, uralte Höhlenkirchen, eine Dorfmoschee die unterirdischen Städte Derinkuyu und Kaymaklı sowie das Freilichtmuseum Göreme und einer Teppichmanufaktur miteinander entdeckt wurden. Trotz der Wetterkapriolen konnte die Gruppe Kappadokien intensiv kennenlernen.

| Fotos: Holger Drescher

Dr. Holger Drescher betonte beim Gala Dinner im Cave Hotel, wo auch kleine Geschenke der Freundschaft verteilt wurden: „Lions-Tourismus darf  bei Jumelagen nicht im Vordergrund stehen, denn Jumelage bedeutet mehr: gemeinsame Projekte, gemeinsames Verständnis füreinander entwickeln und interkultureller Gedankenaustausch.“ Er bedankte sich besonders bei der Jumelage-Beauftragten Aynur Coskun und ihrem Team für die Organisation der Reise von deutscher Seite sowie bei den türkischen Freunden, Distrikt-Governor Zerrin Öztürel, Hüseyin Özpehlevan und deren Team. Im April nächsten Jahres wird die türkische Delegation nach Koblenz reisen.

KRP Michael Landgraf 24.4.2026